Zwei Schicksalsschläge an einem Tag

und plötzlich ist alles anders...

Schön, dass Du da bist auf meiner Lebensbühne!

(Das Leben ist ein Schauspielhaus - das Schicksal teilt die Rollen aus...)

 

10.11.2019

Was Glück ist, empfindet Jeder anders

22.09.2019

Das Wetter ist heute so herrlich, genau wie gestern. Und sowas Ende September! Was für ein Glück! Echtes Glück empfinde ich übrigens auch wieder an diesem Wochenende:

Mein überglücklicher Post von gestern :-)
Kurzes Update! 

Ich komme gerade wieder mal von meinem Hausarzt. Er hatte meine Blutwerte sogar schon. Begeistert teilte er mir mit, dass diese gar nicht mehr leuchten!

Damit meint er, dass keiner dieser Werte alarmrot, sondern alle wunderbar schwarz und somit total super in Ordnung sind. Mehr noch, sie sind sogar ausgesprochen fantastisch! Mein HB Wert liegt bei 13,8 und ist für eine Frau ausgesprochen hoch. Wenn man bedenkt, dass dieser Wert alles ins Rollen brachte vor 5 Monaten mit mickrigen 5,8 …!

So genieße ich den Rest des Tages total happy auf meinem Lieblingsplatz ❤

Ja, mein Hausarzt ist ne Wucht, er empfängt mich auch samstags, wenn es sein muss.

Heute habe ich mir einen Zehenschutz gebastelt aus den Materialien, die ich noch von meiner Verbandsaktion der linken Achsel (Entfernung des verdickten Lymphknotens) in meiner ständig wachsenden Hausapotheke gefunden habe. So geschützt stülpe ich den Socken drüber und steige vorsichtig in meinen Schuh. Für einen kleinen Spaziergang reicht es aus.

ich hinten.jpg
Im Wald war es herrlich. Gut beschirmt sehe ich aus wie eine Farmersfrau. Aber egal, einfacher zu händeln als der Schirm ist das gute Stück allemal. Ein wenig Bewegung und frische Luft, das tut gut. Der Wald ist schließlich direkt vor unserer Nase.

Im Schlossgarten steht eine Kirche, die ich - obwohl ich hier aufgewachsen bin - noch nie betreten habe. Jetzt gibt es die Gelegenheit, die Türen stehen offen. Es ist eine sehr kleine, romantische Kirche. Es liegt sogar ein Gästebuch aus, in das ich mich heute mit dankbaren Zeilen eingetragen habe.

Auf der Bank am Steg sitzend genieße ich zusammen mit Micha die Wärme der Sonne und freue mich, dass ich eben nicht mehr stationär im Krankenhaus verweilen muss, wie so viele arme Menschen, sondern dass ich mich wieder frei bewegen darf. Es ist genau das Krankenhaus, in das man mich am 10.04.2019 “zwangseingewiesen” hat, weil mein HB Wert bei 5,8 lag. Mir war völlig unklar, dass ein HB Wert unter 3 akute Lebensgefahr bedeutet.

Baum Teich.jpg

Im Teich entdecke ich eine Wasserschildkröte und frage mich, wer sie wohl dort ausgesetzt hat. Hoffentlich lassen die fetten Karpfen sie in Ruhe. 

Wenn ich vom Steg aus auf die Insel schaue, auf dem ein einziger Baum steht, muss ich immer an den Winter denken, als meine Ma zum ersten Mal überhaupt auf Schlittschuhen stand und sich mit mir und meiner Freundin erstmals auf den zugefrorenen See getraut hat. Kaum stehen wir auf dem Eis und drehen einige wenige Runden, rutscht meine Ma aus und fällt hin, genau auf ihren Arm…. - gebrochen. Sie ist gleich rüber gelaufen ins Krankenhaus. Als sie wiederkam, zierte ein Gipsverband ihren Arm.

Wieder Zuhause auf dem Balkon muss ich meine Zehen wieder lüften. Immerhin hat meine kunstvolle Konstruktion für einen kleinen Spaziergang gereicht. Das ist doch schon mal ein guter Anfang.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben….
Hatte ich heute Vormittag noch groß getönt, dass es mir körperlich blendend geht (von den Nebenwirkungen mal abgesehen, so muss ich revidieren.
Mir ist auf einmal spei übel inklusive Schüttelfrost.
Nachdem ich mich einem kleinen Teil des Magensaftes entledigt habe, trinke ich Fencheltee und hoffe, dass der Anfall bald vorüber ist.
Micha ist extra Zuhause geblieben und hat Schalke sausen lassen.

Michaela Schmidt - 16:49 | Kommentar hinzufügen

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