Zwei Schicksalsschläge an einem Tag

und plötzlich ist alles anders...

Schön, dass Du da bist auf meiner Lebensbühne!

(Das Leben ist ein Schauspielhaus - das Schicksal teilt die Rollen aus...)

 

13.11.2019

Panik macht sich breit

08.11.2019

Irgendwas ist ja immer.

Wie schön war es in Leipzig am vergangenen Wochenende, danach ging es nach Thüringen. Letzteres geschäftlich, nicht für mich, sondern für meinen Ehemann. Und da wir ja nun schon Leipzig bereisten, wäre es dumm gewesen wieder Richtung NRW zu fahren, um dann wiederum Thüringen zu besuchen.

Leipzig.jpg
Leipzig kann ich jedem Reisenden nur empfehlen. Es ist eine schöne saubere Stadt mit sehr viel Geschichte und sehr netten Menschen.

So haben wir zum Beispiel an einem bestimmten Grillstand mitten in der Stadt eine Thüringer Bratwurst (ja, ich weiß, ich soll mich gesund ernähren - mach ich ja auch - habe den Bio Michel ja an meiner Seite) gekauft, einmal mit Senf, einmal ohne - und weil diese wirklich so gut waren, suchten wir am nächsten Tag wieder den gleichen Stand auf und die nette Dame dahinter wusste sofort genau was wir wollen, noch ehe wir “hallo” sagen konnten. Das war enorm bei der täglichen Menschenmenge. Und ich glaube nicht, dass ich momentan wirklich soooo auffällig aussehe, so dass ich verzweifelnd lange im Gedächtnis meiner Mitmenschen herumgeistere.

Denn diese Minocyclin Tabletten wirken. Die Nebenwirkung Akne im Gesicht ist viel besser geworden und nicht mehr so rissig und schmerzhaft wie noch auf Madeira. Dennoch möchte ich sie nicht mehr lange nehmen!!! Je weniger Tabletten umso besser!!

Aber die anderen typischen Begleiterscheinungen sind nach wie vor vorhanden. So habe ich mir nun erst einmal leichte Handschuhe in modernem Style gekauft, Laufhandschuhe eignen sich hervorragend dafür, wenn man sich die Hände nicht verletzen und die Gegenstände nicht mit Blut einsauen will. Sie tun ihren Zweck und schauen auch nicht so gefährlich steril aus wie die weißen Baumwollhandschuhe. Not macht erfinderisch, das sind die weisen Worte meiner Mama! Und sie hat recht!

Als ich aber durch eine unbedachte Bewegung an meinem Halstuch entlang strich, fühlte ich dass mein linker Lymphknoten, der zu Beginn des Dramas sichtbar fett angeschwollen war, nun wieder deutlich fühlbar und auch sichtbar ist. Sofort geriet ich in Panik. Das war schließlich der Anfang vom Ganzen, der Auslöser des Schreckens und es sah damals auch ganz erschreckend aus. Eine Halshälfte ordentlich angeschwollen und die andere lang und schlank… Aber jetzt war es Gott sei dank noch nicht so extrem; doch der Gedanke reicht, das Kopfkino in ein dramatisches Spiel zu versetzen. Wer dermaßen schon mal in Panik war, weiß sicher, was ich meine.

Seitdem fühle ich nun immer wieder an meinem Hals und schaue, sobald ich einen Spiegel sehe, ob….. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es große Veränderungen gibt. Allein dass es Veränderungen in diese Richtung gibt, löst bei mir die Panikattacke aus.

Auch ich beruhige mich wieder, denn ich trage ständig Tücher und Schals. Und wenn ich mich recht entsinne, hatte ich ja immer schon so meine Probleme mit den Lymphknoten am Hals. Bei jeder Erkältung wurden diese (gerade auf der linken Seite) mal mehr mal weniger dick. Und in meinem Glauben trug der Schal dazu bei, dass diese durch Wärme und wohlsames Einpacken wieder schrumpften. Im Grunde glaube ich, dass schon seit meiner Kindheit etwas Tückisches in mir schlummerte. Vielleicht hat es erst jetzt den Ausbruch…. - aber das sind Vermutungen und sie führen zu gar nichts! Warum? Warum? Warum? Warum gibt es darauf keine Antwort?

Lymph.jpg
Und während der ganzen Tour war ich immer wieder abgelenkt, so dass ich auch diesen Lmphknoten und seine möglichen Ursachen, sowie bösen Absichten vergessen habe.

…bis ich gestern wieder in den Spiegel schaute und regelrecht erschrak. Das Bild aus April d. J. werde ich nie vergessen und genauso sah ich am Hals wieder aus! Völlig verschoben… Ich war außer mir vor Angst! …und die ist ja bekanntlich kein guter Begleiter, sie schnürrte mir regelrecht die Luft ab.

Micha beruhigte mich und fragte: “Fühlst Du Dich schlecht oder schlapp? Tut Dir etwas weh?” Ich schaute ihn ratlos an und musste zugeben: Nein! Ich fühle mich weder schlapp, noch tut mir etwas weh. Es ist einfach nur das Bild vor Augen, welches mich panisch werden lässt! Und das tut es auch noch jetzt, aber ich versuche mich abzulenken. Gestern Abend war in der Uniklinik telefonisch niemand mehr erreichbar.

Tja und heute war meine Ärztin selbst per Durchwahl auch nicht ansprechbar. Das Telefon war entweder nicht besetzt oder aber ständig…Freitag halt… Und was hätte ich auch sagen sollen? Wie mich erkären? Vermutlich ist es sogar eine Lapalie im Gegensatz zu den Patienten, die …. aber schlimmer geht immer … und für mich ist das hier schon schlimm genug.

Weisheit des Tages:

Die Macht der Gedanken kann einem manchmal das Genick brechen, wenn man nicht aufpasst!

Michaela Schmidt - 16:32 | Kommentar hinzufügen

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