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Es ist ja wie es ist.... und bekanntlich schreibt das Leben die unglaublichsten Geschichten selbst. Heute ist es wieder etwas besser, während es gestern wieder unglaublich steil bergab ging. Black Monday?! Manchmal möchte ich einfach nur die Decke über dem Kopf zusammenraffen und verschwinden. Ihr kennt ja sicherlich die drei Affen....

Aber es hilft ja nichts. Und so versuche ich einfach weiterzumachen. Schließlich dreht sich die Welt ja auch einfach weiter. Es kümmert sie nicht, dass meine heile Welt bereits abgestürzt ist. Die Menschen machen einfach da weiter, wo sie am Ende des letzten Tages aufgehört haben, die Vögel zwitschern ebenfalls weiter. Und auch wenn ich mal nicht mehr bin, wird alles seinen gewohnten Gang weitergehen. So war es schon Jahrhunderte vor uns, so wird es auch bleiben. Das muss man aber erst einmal verinnerlichen. Vermutlich kann das keiner, der sich nicht schon einmal an der Grenze des Lebens gesehen hat.

Heute vor 5 Monaten genau wurde ich aus dem hiesigen Krankenhaus entlassen und ich hatte nicht einmal die Kraft, meine Ma auf der Intensivstation zu besuchen, so verschob ich es auf den kommenden Tag, nichts ahnend, dass sie diesen nicht mehr erleben würde...

Verschieben wir nicht alle immer irgendwas oder wir schieben es vor uns her? ...so als hätte man noch ein weiteres Leben im Gepäck. Mich stimmt das nachdenklich und ich komme nicht umhin, mich zu fragen: Wann wachen wir auf? Wann begreifen wir, dass wir nur dieses eine Leben haben?

Muss denn immer erst etwas Einschneidendes passieren, damit man sich dessen bewusst wird? Ja, wahrscheinlich ist es so!

Wichtig ist nur, dass man seinen Humor nicht verliert. Das muss ich wirklich sagen, mit meiner Ma konnte man immer lachen. Sie hat wahrlich schon viel mitgemachen müssen in ihrem Leben (auch Nierenkrebs und Entfernung einer Niere). Aber sie war immer ein Stehaufmännchen, sie konnte immer lachen und am liebsten über sich selbst. Menschen, die das können, zählen für mich zu den Besten!

Um noch kurz auf das Thema in Kapitel 19 zurückzukommen, ich habe ganz viel Feedback von Vielen bekommen, dafür möchte ich mich bei Allen ganz herzlich bedanken. Wenn ich es tatsächlich wagen sollte, werdet Ihr es als Erste erfahren, ganz klar!

Und noch etwas: Nennt mich ruhig mutig, denn die gefühlt 170te Thrombosespritze habe ich mir gestern Abend selbst verpasst. (Es könnte zahlenmäßig sogar tatsächlich hinkommen. Neben mir stehen nämlich drei leere und ein voller Karton mit 50 Spritzen.) Da wird der eine oder andere natürlich sagen: Pah, nichts leichter als das.... Mich kostete das so einiges an Überwindung! Au weia, jetzt ist wieder die nächste fällig... bis später also :-)

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