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18. September 2019

 

Ich kann meinen Schmerz nicht in Worte fassen. Wohl aber wissend, dass Du es nicht hättest wollen, dass ich nun so viel Trauer und Schmerz empfinde. Aber ich kann es auch nicht abstellen.

Genau heute vor 5 Monaten und 12 1/2 Stunden bist Du für immer von uns gegangen. Nein, Du bist nicht von uns gegangen. Du bist immer noch bei uns! Wohin bist Du gegangen? Das ist das große Rätsel des Lebens.

Du könntest es mir nun erzählen, da Du nun schon dort bist.

Wir haben uns immer alles erzählen können. Jetzt geht es nicht mehr. Du warst und bist und bleibst immer ein Teil von mir. Ohne Dich wäre ich gar nicht hier. Ohne Dich gäbe es mich gar nicht.

Jetzt wie ich schreibe, schnürrt sich mir die Kehle zu - vor Schmerz.

Das Unbegreifliche kann ich nicht erfassen - eben nicht greifen!

Deine Stimme, Dein Lachen nicht mehr hören zu können, tut so unglaublich weh.

Eine Leere, die mich umhüllt - ein Vakuum!

Es war noch kalt, als Du auf der Intensivstation lagst.

An einem Tag, an dem wir Dich (wie jeden Tag) besuchten, war es frühlingshaft, und ich sagte: Draußen ist es richtig schön, der Frühling ist ausgebrochen... Erstaunt schautest Du mich an und fragtest: Ja?

Frühling und Sommer sind nun wieder von dannen gezogen, ohne dass Du diese Jahreszeiten erlebt hast. Der Herbst wird farblos sein ohne Dich! An den Winter mag ich gar nicht denken....

Wer weiß, wie viele ich davon noch erleben darf? Es ist gut, dass Du nicht alles mitbekommen hast.

Unsere Lachstunde.....Du sagtest vor Deiner OP: Wir haben bald wieder unsere Lachstunde, ich weiß nur noch nicht wann...!

Von da an hatten wir nichts mehr zu lachen!

Aber die Welt dreht sich weiter, die Vögel zwitschern und ich kann das alles nicht nachvollziehen, wie sich die Welt einfach so ohne Dich weiter drehen kann...

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